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Hauptsaaten
Hauptsaaten

Novira mz

Gibt Viren keine Chance

  • Frühe mehrzeilige Futtergerste
  • Sichere Erträge auch in Virusbefallslagen
  • Gelbverzwergungsvirusresistent (Barley yellow dwarf virus)
  • Gelbmosaikvirusresistent (Barley yellow mosaic virus)
  • Ideal für Frühsaaten
  • Breite überdurchschnittlich Gesundheit
  • Gute Eignung für extensiven Anbau

Sorteneigenschaften*

Ährenschieben       4früh - mittelfrüh
Reife4früh - mittelfrüh
Pflanzenlänge6mittel - lang
Auswinterung    5    mittel
Neigung zur Lagerung    5mittel
Halmknicken5mittel
Ährenknicken5mittel

Ertragseigenschaften/Qualität*

Bestandesdichte4     gering - mittel
Kornzahl / Ähre7hoch
Tausendkornmasse       6mittel - hoch
Kornertrag Stufe 18hoch - sehr hoch
Kornertrag Stufe 27hoch
Marktwareanteil7hoch
Vollgersteanteil7hoch
Hektolitergewicht5mittel
Eiweißgehalt3gering

Krankheitsanfälligkeit*

Mehltau4   gering - mittel
Netzflecken4gering - mittel
Rhynchosporium   4gering - mittel
Zwergrost4gering - mittel
Gelbmosaikvirus1resistent
Gelbverzwergungsvirus1resistent

*Einstufung in Anlehnung an BSA-Schema

Bestandesführung

Aussaat

Je nach Saatzeit / Bestellbedingungen:

Sehr früh/gut:260 – 300 K/m²
Mittel:300 – 320 K/m²
Spät /schlecht:   320 – 360 K/m²

 

 

Düngung

  • EC 21/25: 60-90 kg N/ha (möglichst mit Schwefel)
  • EC 30/32: 60-80 kg N/ha
  • EC 39/45: 30-40 kg N/ha

Wachstumsregler-Einsatz

Mittlere bis höherer Einsatz von WR ist anzuraten

Fungizide

 Eine Blattbehandlung kann zur Absicherung von Ertrag und Qualität sinnvoll sein.

Besonderheiten

  • Gelbmosaikvirus- und Gelbverzwergungsvirusresistent
  • Frühsaateignung

Info: Virosen in Gerste

Schaderreger Auftreten des Schaderregers Schaden Bekämpfungshinweise
Gelbverzwergungsvirus (BaYDV) BaYDV wird von verschiedenen Blattlausarten (Haferblattlaus, Große Getreideblattlaus, Bleiche getreideblattlaus) bei warmem Wetter ab Ende September auf Gerste und frühen Weizen übertragen. Virusbeladene Läuse übertragen den Virus von Maisbeständen (rötliche Blätter können Befallshinweis sein) oder Ausfallgetreide, Zwischenfrüchten aus Greeningflächen, Wegrändern, Biotopen. Mit ansteigenden Temperaturen im Frühjahr zunehmende Symptome. Symptome im Herbst: Zwergwuchs, Vergilbungen, sprenkel-mosaikartige Strichel/Nekrosen, Befallsnester. Über Winter erster Ausfall von Pflanzen. Symptome Frühjahr: Rot-violettfärbung der oberen Blätter, nachfolgend Ertragsverluste. Wirtspflanzen: Mais, Weidelgräser, Quecke, Ackerfuchsschwanz. Resistente Sorte: NOVIRA MZ. Bei allen anderen Gerstensorten sind nur vorbeugende Maßnamen zu ergreifen. Bei bereits infizierten Pflanzen keine Gegenmaßnahmen möglich. Vorbeugend: Spritzung nur über 10° C bei Besatz mit Läusen. Ab 1-Blatt. Zikaden sind wegen deren hoher Mobilität unzureichend bekämpfbar. Werden bei gleichzeitigem Auftreten durch Läusebekämpfung teils miterfasst. Besonderes Risiko in der Nähe von Mais und Ausfallgetreideflächen oder Biotopen in Verbindung mit Saaten vor dem 1. Oktober. Daher Frühsaaten vermeiden, da Risiko deutlich stärker. Potentielle Infektionsquellen wie verbliebenes Ausfallgetreide = grüne Brücke frühzeitig bekämpfen.
Gelbmosaikvirus der Gerste (BaYMV) Bodenbürtig durch Pilz übertragene Viruserkrankung. Wird durch Bodenbearbeitung in Bearbeitungsrichtung über die Jahre auf der Fläche verbreitet. Nesterweise oder teilflächig auf gleicher Fläche meist ab Frühjahr deutlich erkennbar. Hellgrüne Strichelsymptome an jungen Blättern und Gelbfärbung. Später nekrotisieren Ränder um die Strichel. Pflanzenwachstum ist reduziert. Resistente Sorten:
MZ: NOVIRA, BELLA, HENRIETTE, PIXEL, KETOS
ZZ: ZITA, SY TEPEE

Produktinformationen

Sortenblatt Novira

Gibt Viren keine Chance

Sortenblatt herunterladen

Hauptsaaten für die Rheinprovinz GmbH • Altenberger Straße 1a • 50668 Köln • Tel.: 0221/16381120
Diese Sortenbeschreibung mit den Hinweisen zur Bestandesführung sind auf Basis sorgfältig recherchierter offizieller und firmeninterner Versuchsergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur unter Praxisbedingungen auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der Qualität und Leistungsfähigkeit der Sorte zu tun zu haben. Eine Gewähr oder Haftung können wir daher nicht übernehmen. Mit Erscheinen dieser Sorteninformationen werden frühere Ausgaben ungültig. Stand: 03/2018

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