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Hauptsaaten
Hauptsaaten

Clarasun SU

Früh zum Topertrag

  • Frühe – mittelfrühe Ölsonnenblume
  • Ertragsstark und hoch im Ölertrag
  • Kurz und hervorragend standfest
  • Robust mit breiter Grundgesundheit
  • Besonders stark bei Trockenheit
  • Sicher bei Nässe
  • Vereinfachtes Unkrautmanagment, dank Herbizidresistenz gegnüber Sulfonylharnstoff
    Tribenuron-methyl

Agronomische Eigenschaften*

Blühbeginn 4    früh - mittel
Reife 4 früh - mittel
Pflanzenlänge 4 früh - mittel
Neigung zu Lager 2 sehr gering - gering
Korbhaltung   geneigt

Ertrag/ Qualität*

TKM 5 mittel
Kornertrag 8 hoch - sehr hoch
Ölertrag 8 hoch - sehr hoch
Ölgehalt 5 mittel
     

 

Toleranzen/Resistenzen*

Mehltau PL6-Resistenz
Sklerotinia (Korb) gut - sehr gut
Verticillium gut
Phomopsis gut
Broomrape E
Herbizidresistenz Tribenuron-methyl

 

*Züchtereigene Einstufung

Bestandesführung

Pflanzenbau-Tipps:

  • Anbauabstand mindestens 4 Jahre, um hohen Krankheitsdruck zu vermeiden
  • In Fruchtfolgen eignen sich Weizen und Gerste, aber auch Mais und Hackfrüchte > hier muss aber eine vernünftige Bodenstruktur hinterlassen werden
  • Raps, Sojabohnen sowie Feldgemüse sollte nicht in der Fruchtfolge stehen, da diese Kulturen Sklerotinia übertragen können
  • Möglichst sollte nur eine geringe N-Nachlieferung aus der Vorfrucht kommen, da Sonnenblumen durch überschüssigen Stickstoff anfälliger gegenüber Krankheiten und Lager sind und die Reife verzögert
    werden kann

Standortansprüche und Aussaat:

  • Ansprüche an Böden sind niedrig, denn das ausgeprägtes Wurzelsystem kann Wasser in tieferen Schichten erreichen
  • Zu sandige oder zu schwere Böden sind trotzdem zu vermeiden, da sie zu Ertragsminderung führen können
  • Wassersparende Bodenbearbeitung!
  • Aussaat Anfang April ab 6 – 8 °C Bodentemperatur
  • Einzelkornsaat
  • Sand 5 cm, Lehm 4 cm
  • Aussaatstärke 75.000 Pfl./ha
  • Frosthärte der Jungpflanzen maximal bis -5 °C

Düngung:

  • Möglichst keine chloridhaltigen Dünger einsetzen!
  • Stickstoff:
    - 100 Kg N/ha inkl. Nmin'
    - Maximal 80 kg N auf leichten und 60 kg N auf schweren Böden aus dem Sack!
    - Zu späte oder zu hohe N-Gaben verzögern die Abreife und erhöhen den Krankheitsdruck
  • Phosphat: 50 – 80 kg/ha
  • Kali: 120 – 200 kg/ha
  • Borbedarf: hoch

Produktinformation

Sortenblatt Clarasun

Früh zum Topertrag
 

Sortenblatt herunterladen

Hauptsaaten für die Rheinprovinz GmbH | Altenberger Straße 1a | 50668 Köln | Tel.: 0221/16381120
Diese Sortenbeschreibung mit den Hinweisen zur Bestandesführung sind auf Basis sorgfältig recherchierter offizieller und firmeninterner Versuchsergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Trotzdem hängt der Erfolg der Kultur unter Praxisbedingungen auch von unsererseits nicht beeinflussbaren Faktoren ab, die nichts mit der Qualität und Leistungsfähigkeit der Sorte zu tun zu haben. Eine Gewähr oder Haftung können wir daher nicht übernehmen. Mit Erscheinen dieser Sorten-informationen werden frühere Ausgaben ungültig. Stand: 11/2022